
Der Harz ist nicht nur geheimnisvoll. Das Mittelgebirge hat auch einige sehr seltsame Dinge zu bieten, die vor dem Harz Ferienhaus auf Besucher warten. Eine dieser Kuriositäten ist der Bahnhof von Buntenbock. Das Eigenartige daran ist, dass Buntenbock niemals an ein Bahngleis angeschlossen war. Wohl gab es Pläne, doch diese machte der Erste Weltkrieg zunichte. Den Namen hat man allerdings beibehalten. Und die findigen Buntenbocker errichteten eine Schutzhütte, in der man sich bei Regen unterstellen kann. Buntenbock ist ein Luftkurort in dem Harz Ferienhäuser eine ruhige Lage haben. Ein Rundwanderweg führt vorbei an den Teichen, die durch den Bergbau entstanden sind, der inzwischen ein idyllisches Landschaftsgebiet hinterlassen hat.
Absonderliches spielt sich auch im Bauerngraben zwischen Breitungen und Questenberg ab. Eigentlich fließt ein Bach durch diese Senke, genannt Glasebach. Irgendwann verliert er sich in Hohlräumen und setzt seinen Weg unter der Erde fort. Es kommt jedoch vor, dass die Hohlräume gefüllt sind, wenn es viel geregnet hat oder nach der Schneeschmelze. Dann entsteht ein erstaunlicher See mit einer Tiefe von circa 12 Metern. Es kann also sein, dass man bei einem Besuch nur eine Talsenke vorfindet und beim erneuten Urlaub im Harz Ferienhaus, auf einen See stößt. Questenberg ist ein hübscher Ort mit vielen Fachwerkhäusern. Auch die Kirche ist in Fachwerkbauweise errichtet worden. Am Pfingstmontag feiert man dort das Questenfest, das wahrscheinlich auf einen uralten germanischen Sonnenkult zurückgeht. Auf einer Anhöhe gelegen befindet sich die Burgruine Questenburg. Von der wehrhaften Burganlage sind nun eine schöne Aussicht und eine Ruine geblieben. Viele Steine aus der Burg findet man aber in den Häusern Questenbergs wieder.
Der Mythenweg wurde in Thale im Gedenken an die alten Germanen angelegt. Diese etwas andere Wanderung startet am Rathaus. Unterwegs begegnet man Kunstwerken von Künstlerhand aus dieser Gegend. Man folge einfach den Hufeisen. Gernrode, auch bekannt durch die Kuckucksuhrenfabrik, an der Harzquerbahn liegend, hat sich eine große Besonderheit einfallen lassen und eine Riesenkuckucksuhr erschaffen. Nur durch die falschen Angaben ihres Gegenstücks im Schwarzwald verwehrte man zunächst den Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde. Aufgrund der falschen Maße wurde sie zu klein gebaut. Die Gernroder klagten aber ihr Recht ein und von der Kuckucksuhr angespornt wurde auch das größte Wetterhäuschen errichtet. Bestaunen können Besucher diese Meisterleistungen, wenn sie den Wegweisern in der Altstadt folgen. Die Bewohner von Gernrode besitzen wahrhaft Größe, gibt es doch auch den größten Skattisch, zu bewundern. Derart riesige Biergläser und gewaltige Skatkarten gibt es nur in Gernrode zu sehen.
Skurriles kann auch von der Natur geschaffen worden sein, wie die Mausefalle beweist. Zu finden ist die steinerne Mausefalle über dem Okertal. Ein Wanderweg, der zum Romkerhaller Wasserfall führt, leitet erstaunte Wanderer direkt daran vorbei. Romkerhall ist Heimat für das kleine Gegenstück der Größen von Gernrode. Es ist das kleinste Königreich auf unserer Erde. Ermöglicht wurde Romkerhall der Adel durch eine fehlerhafte Gebietsreform. Der findige Herrscher über dieses dadurch gemeindefreie Romkerhall rief daher flugs 1988 das „Kleinste Königreich“ aus. Als Währung dienen „Königsthaler Münzen“. Der Euro wird aber ebenfalls akzeptiert. Der gnadenreiche Herrscher erlaubt es übrigens, Liebespaaren bürgerlicher Herkunft in seinem Audienzsaal zu heiraten. Wer in einem Harz Ferienhaus residiert, sollte an einer Führung teilnehmen und Einzelheiten über das Königreich erfahren.
Und wo es schon um große und kleine Dinge aus dem Harz geht, sollte auch das längste Konzert der Welt nicht unerwähnt bleiben. Zuhören kann man in Halberstadt in der Kirche St. Burchardi. Der Komponist stammt aus den USA, John Cage. Die Komposition muss laut Komponist so langsam, als möglich zu Gehör gebracht werden. Das erklärt, warum es bereit im September 2001 begonnen hat und noch immer andauert. Da der Schlusston erst 2640 ertönen soll, hat jeder noch die Chance dem Meisterwerk zu lauschen.
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