
Das zauberhafte Bodetal mit seinen bizarren Felsformationen, den romantischen Flussufern und den üppig grünen Wäldern ist wieder ein Ort der Sagen. Der höchste Berg, der nahe bei der Quelle der kalten und der warmen Bode liegt, ist schließlich der Brocken. Diesen mystischen und teilweise sehr stürmischen Ort hat selbst Goethe in seine Dichtungen eingebaut. Einer wahren Hexe wird man wahrscheinlich höchstens in Form eines hübschen Andenkens begegnen. Dennoch lohnt es sich, den Berg zu besteigen oder bequem mir der Brockenbahn nach oben zu fahren. Selbstverständlich führt auch eine Straße nach oben, die PKW Fahrer nutzen können. Heinrich Heine wanderte für seine Brockenbesteigung an der Ilse entlang. Daher heißt dieser sehr inspirierende und landschaftlich bildschöne Weg heute wie der Dichter. Er führt vorbei an den hübschen Ilsefällen. Selbstverständlich gibt es auch einen Goetheweg, der nach oben führt. Bei Torfhaus kann man den PKW abstellen und durch den Naturpark Harz wandern. Unterwegs passiert man unter anderem das Torfhausmoor und den Quitschenberg. Torfhaus verdankt seinem Namen dem Torfstechen, mit dem einige Menschen in früheren Zeiten ihr Geld verdienten. Rund um ein Gasthaus namens „Borkenkrug“, das auf den Weg ins Moor lag, siedelten sich bald Menschen an. Bei der Brockenbesteigung gibt es zwar Rastmöglichkeiten, doch über den Goetheweg erreicht man relativ schnell den Brockengipfel. Goethe besuchte damals auch das älteste Gebäude auf dem Brocken, das Wolkenhäuschen. Es wurde später unter Denkmalschutz gestellt.
Die Bode schlängelt sich etwa 169 Kilometer durch die Landschaft und ein Teil fließt auch an Harz Ferienwohnungen vorbei. Wie erwähnt, gibt es die kalte und die warme Bode. In Königshütte fließen sie zusammen. Der Ort ist von einer künstlichen Seenlandschaft umgeben, die bei allen Arten von Wassersportlern beliebt ist. Nahe bei dem Örtchen Königshütte hielten sich namhafte Kaiser und Papst Viktor II auf. Heute kann man nur noch die Ruine der Königsburg besichtigen, was aber durchaus sehr empfehlenswert ist. Hat ma doch von dort eine atemberaubende Aussicht auf den Hochharz. Ein Geheimtipp ist der Königshütter Wasserfall. Der Anblick, wie sich das Wasser über die circa 20m hohen Felsen in die Tiefe stürzt, ist ein wunderbares Fotomotiv. Unweit von Braunlage entfernt, erhebt sich der Wurmberg, an dessen Fuß man dem Rauschen des oberen Bode Wasserfalls lauschen kann. Flussaufwärts liegt Braunlage. Die warme Bode fließt durch den bekannten Wintersportort. Harz Ferienhäuser in dieser Gegend werden gerne von Sportliebhabern gebucht. Wintersportler haben nahezu eine Schneegarantie, wenn sie diese Pisten und Loipen ansteuern wollen. Es gibt ein überdachtes Eisstadion, eine Reithalle und ein Bad. Der Wurmberg soll einst eine Kultstätte gewesen sein. Oben auf dem Gipfel, auf den eine Seilbahn führt, thront heute eine Sprungschanze.
In der Nähe Braunlages liegt ein beliebter Ort für Harz Ferienhäuser mit dem Namen Elend. Keine Angst, der Name kommt aus dem Althochdeutschen und wäre entfernt, mit „Ausland“ zu übersetzen. Hier hält die Harzquerbahn, bevor man aber einsteigt, sollte man sich noch die kleinste Holzkirche Deutschlands ansehen. Übrigens ist Elend bei Rockmusikfans ein Begriff. Seit 2007 pilgert man in die Gegend, um am Brocken zu rocken. Thale hat einen sagenumwobenen Pferdeabdruck zu bieten, die Rosstrappe. Ein Riese namens Bodo wollte der schönen Königstochter Brunhilde habhaft werden. Es begann eine wilde Jagd, welche die Prinzessin an eine Schlucht trieb. Todesmutig trieb sie ihr Pferd an, auf die andere Seite zu springen. Sie schaffte es und ihr Pferd hinterließ einen Hufabdruck. Dieser gab dem Felsen den Namen Rosstrappe und ist noch heute zu bewundern. Bei Thale verlässt die Bode den Harz. Das Harzer Bodetal mit seinen wilden und gleichzeitig romantischen Felsen, die meterhoch in den Himmel ragen, erstreckt sich zwischen Treseburg und Thale. An der Rosstrappe blickt man in die tiefste Schlucht dieses Gebietes.
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